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Investment für Kinder

Wer früh für seine Kinder investiert, schenkt ihnen mehr als nur Geld: Man eröffnet ihnen die Chance auf finanzielle Freiheit und Sicherheit. Gerade langfristig führt kein Weg an einem breit gestreuten Aktienfonds vorbei – er bietet die besten Aussichten, Vermögen aufzubauen. Der Zinseszinseffekt sorgt dafür, dass schon kleine, regelmäßige Beiträge über viele Jahre zu einem eindrucksvollen Kapital heranwachsen. So wird aus einem Kinderinvestment ein starkes Fundament für die Zukunft.

Vorteile

  • Flexibilität
  • Renditestark
  • Über 8.000 Fonds
  • Breite Streuung

Zu beachten

  • Keine staatlichen Zuschüsse (Stand: 2025)
  • Keine steuerliche Absetzbarkeit
  • Transparente Schwankungen

Warum früh anfangen so viel ausmacht

Das stärkste Argument für einen Sparplan ab Geburt ist der Zinseszins – der Albert Einstein einst als das „achte Weltwunder" bezeichnet haben soll. Wer früh beginnt, lässt sein Geld deutlich länger für sich arbeiten. Ein kleines Beispiel: Wird ab der Geburt monatlich eine moderate Summe in einen breit gestreuten Aktienfonds investiert, kann daraus bis zum 18. Lebensjahr ein beachtliches Startkapital für Ausbildung, Studium oder erste eigene Wohnung werden – ohne dass das Kind selbst je auf etwas verzichten muss.

Anders als ein Sparbuch oder ein klassisches Tagesgeldkonto bietet ein Fondssparplan die Chance, dauerhaft von der Wertentwicklung der globalen Wirtschaft zu profitieren. Kursschwankungen, die bei kürzeren Anlagehorizonten beunruhigen könnten, relativieren sich über 18 Jahre hinweg erheblich – und können strategisch sogar genutzt werden, um bei Kursrücksetzern günstig weitere Anteile zu kaufen.

So funktioniert ein Kindersparplan

Ein Kinderdepot lässt sich meist mit wenigen klaren Schritten einrichten und später flexibel ergänzen.

1
Depot eröffnen

Ein Kinderdepot wird auf den Namen des Kindes eröffnet, von den Eltern treuhänderisch verwaltet und geht mit der Volljährigkeit in das Eigentum des Kindes über.

2
Fonds auswählen

Aus über 8.000 verfügbaren Fonds wird gemeinsam ein Portfolio zusammengestellt – typischerweise breit gestreut über verschiedene Regionen und Branchen weltweit.

3
Sparrate festlegen

Der monatliche Betrag ist frei wählbar und jederzeit anpassbar. Auch Einmalzahlungen lassen sich einfach ergänzen, und Tante, Onkel, Oma oder Opa können per Überweisung zusätzlich mit ansparen.

4
Sparplan laufen lassen

Nach der Einrichtung läuft der Sparplan vollautomatisch. Regelmäßige Überprüfungen und ggf. kleine Anpassungen genügen – der Rest erledigt der Zinseszins.

Wichtig ist außerdem die steuerliche Zuordnung: Das Depot läuft auf den Namen des Kindes. Deshalb wird auch der eigene Freistellungsauftrag des Kindes genutzt.

Häufige Fragen zu Investment für Kinder

Ein Depot kann ab dem ersten Lebenstag eröffnet werden. Je früher, desto mehr Zeit hat der Zinseszins, seine Wirkung zu entfalten. Viele Eltern starten direkt nach der Geburt mit kleinen monatlichen Beträgen.

Das Depot wird auf den Namen des Kindes eröffnet und gehört rechtlich dem Kind. Die Eltern verwalten es bis zur Volljährigkeit treuhänderisch. Mit 18 Jahren geht die Verfügungsgewalt vollständig auf das Kind über.

Stand 2025 gibt es keine speziellen staatlichen Zuschüsse für Kinder-Fondssparpläne. Der steuerliche Vorteil liegt jedoch im Freistellungsauftrag: Kinder nutzen ihren eigenen Freistellungsauftrag und damit auch ihren eigenen Sparerpauschbetrag von 1.000 € pro Jahr, wenn dieser rechtzeitig eingerichtet wird.

Kursschwankungen gehören dazu und sind bei einem langen Anlagehorizont von 18+ Jahren kein Grund zur Sorge. Historisch gesehen haben sich breit gestreute Aktienfonds nach jedem Rückgang erholt und langfristig an Wert gewonnen. Ein Rückgang bedeutet zudem, dass die monatliche Sparrate mehr Anteile kauft – der sogenannte Cost-Averaging-Effekt arbeitet für den Anleger.

Das hängt von der eigenen Situation ab – es gibt keine Mindestgrenze. Wichtiger als die Höhe des Betrages ist die Regelmäßigkeit. Oft ist es sinnvoll, mit einem überschaubaren Betrag zu starten und diesen mit der Zeit zu erhöhen, z. B. wenn das Kindergeld oder Zuwendungen von Verwandten dazukommen.

Bei einem Kinderdepot wird der eigene Freistellungsauftrag des Kindes genutzt. Kapitalerträge werden also nicht über den Freistellungsauftrag der Eltern geführt, sondern dem Kind steuerlich zugeordnet.

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